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Die Finalisten: Denis Gadanecz

20 02 2012

Wir stellen die fünf Schleifprofis vor, die sich für die Endrunde auf der GrindTec in Augsburg qualifiziert haben. Heute sechs Fragen an Denis Gadanecz. Er schleift bei der Grabmeier GmbH in Augsburg. Damit ist der Werkeugschleifer des Jahres 2010 sein Vorgesetzter.

Denis Gadanecz. Grabmeier GmbHHaas: Herr Gadanecz, wie schwierig fanden Sie den theoretischen, ersten Teil des Wettbewerbs? War die Aufgabe vergleichbar mit dem, was Ihnen täglich bei der Arbeit begegnet?
Denis Gadanecz: Den theoretischen Teil fand ich recht anspruchsvoll, da einige Sachen dabei waren, die ich nicht täglich mache, wie Zeichnungen und Kostenvoranschläge. Aber die Ausbildung und meine jetzt doch 12-jährige Erfahrung halfen mir, die Aufgabe nach bestem Wissen zu lösen.

Haas: Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf in der Metallbearbeitung, und waren Sie schon immer besonders auf das Schleifen spezialisiert?
Denis Gadanecz: Ich bin eigentlich auf den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers nur durch Zufall gekommen, da ich nach abgebrochener Hotelfachmannlehre das BIZ besuchte. Im BIZ konnte man sich ein Bild von anderen Berufsgruppen machen, wobei mir die Firma Grabmeier aufgefallen ist, die damals wie heute den Beruf des Werkzeugschleifers ausbildet. Nach einem kurzen Praktikum war mir schnell klar, dass diese Arbeit sehr abwechslungsreich und interessant sein wird.

Haas: Was hat Sie am Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres besonders gereizt?
Denis Gadanecz: Es dem Juniorchef gleich zu tun und den ersten Platz belegen.! ;) Nein, Spaß beiseite. In erster Linie ging es mir darum, eine neue Herausforderung zu suchen und zu meistern.

Haas: Was erwarten Sie heute von einer modernen Schleifmaschine? Worauf kommt es Ihrer Meinung nach besonders an?
Denis Gadanecz: Eine Maschine ist für mich dann wirklich modern, wenn sie möglichst große Vielseitigkeit mitbringt.

Haas: Haben Sie Erfahrung mit Schleif- und Simulationssoftware und, wenn ja, mit welcher?
Denis Gadanecz: Ja, ich arbeite täglich auf einer Deckel S20 und S22.

Haas: Ihr Motto bei der Arbeit?
Denis Gadanecz: Als Team sind wir stark!

Vielen Dank und viel Glück beim Wettbewerb!

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Die Finalisten: Fritz Barwik

10 02 2012

Jetzt wird’s allmählich ernst. Die Jury zum „Werkzeugschleifer des Jahres“ hat alle eingesendeten Teilnahmeunterlagen gesichtet und die fünf Finalisten ermittelt, die sich am 15.3. in Augsburg auf der GrindTec die Lorbeeren holen wollen.

Wir stellen die fünf Schleifprofis hier im Blog vor und haben dazu jedem Teilnehmer sechs Fragen gestellt. Los geht’s mit Fritz Barwik.

Fritz Barwik, Grabmeier GmbHFritz Barwik arbeitet bei der Grabmeier GmbH in Augsburg und kommt aus dem Unternehmen, das den Sieger 2010 gestellt hat: Andreas Grabmeier.

Haas: Herr Barwik, wie schwierig fanden Sie den theoretischen, ersten Teil des Wettbewerbs? War die Aufgabe vergleichbar mit dem, was Ihnen täglich bei der Arbeit begegnet?
Fritz Barwik: Anspruchsvoll, aber nicht besonders schwierig. Durchaus vergleichbar.

Haas: Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf in der Metallbearbeitung und waren Sie schon immer besonders auf das Schleifen spezialisiert?
Fritz Barwik: Ich wurde als Schornsteinfeger durch Krankheit berufsunfähig. Nur durch Zufall kam ich in eine Schleiferei. Die Vielfältigkeit und Präzision dieser Arbeit hat mich dann bewegt diesen Beruf zu erlernen.

Haas: Was hat Sie am Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres besonders gereizt?
Fritz Barwik: Ich möchte den Grad meiner fachlichen Kompetenz feststellen. Und: Das Kennenlernen einer neuen CNC Schleifmaschine.

Haas: Was erwarten Sie heute von einer modernen Schleifmaschine? Worauf kommt es Ihrer Meinung nach besonders an?
Fritz Barwik: Stabilität der Hard- u. Software, höchste Genauigkeit, übersichtlich zu programmieren, gute 3D-Simulationssoftware.

Haas: Haben Sie Erfahrung mit  Schleif- und Simulationssoftware und, wenn ja, mit welcher?
Fritz Barwik: Quinto (Schneeberger)

Haas: Ihr Motto bei der Arbeit?
Fritz Barwik: Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.

Vielen Dank und viel Erfolg beim Wettbewerb!

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